Der Mieterbund Wiesbaden und Umgebung e.V. hat die Absicht der Umweltdezernentin bzw. des Umweltamtes, für Wiesbaden einen Heizspiegel erstellen zu lassen, grundsätzlich begrüßt. In einer Zeit, in der die Heizkosten immer weiter steigen und inzwischen zum maßgeblichen Kriterium für die Anmietung einer Wohnung werden, sei ein solches Transparenzinstrument lange überfällig.
Beim Mieterbund Wiesbaden habe man diese Entwicklung schon lange erkannt, erklärte dessen Geschäftsführer Jost Hemming. Bereits seit Jahren bietet der Verein auf seinen Internetseiten in Zusammenarbeit mit CO² online einen kostenlosen Heizkostencheck an. Hierzu findet man auf der Homepage www.mieterbund-wiesbaden.de einen unmittelbaren Zugang zum Portal von CO² online, in das Mieter wie auch Vermieter die Daten des Gebäudes und der Heizungsanlage sowie der Heizkosten eintragen können. Zum Schluss erhält man dann eine Bewertung, ob die eigenen Heizkosten im Vergleich zu anderen Gebäuden höher oder niedriger sind.
Darüber hinaus veröffentlicht der Mieterbund Wiesbaden bereits seit Jahren auf seiner Internetseite den jeweils aktuellen bundesweiten Heizspiegel. Auch hier erhält man einen ersten Überblick, ob die eigenen Heizkosten/Energieverbräuche im bundesweiten Vergleich über- oder unterdurchschnittlich sind. Derzeit beinhaltet der Heizspiegel als aktuelle Daten die des Verbrauchsjahres 2007.
Der bundesweite Heizspiegel liegt auch für jedermann beim Mieterbund Wiesbaden in der Adelheidstraße 70 in gedruckter Form kostenlos zur Abholung bereit.