Wiesbaden, den 30.09.2003

Mieterschutzverein meldet Erfolg für die Mieter - MEAG nimmt Mieterhöhungen zurück

Die MEAG hat Wort gehalten. Mieterinnen und Mieter der Häuser Carl-von-Ossietzky-Str. 9-45 / Theodor-Haubach-Str. 10-14, die im Juli dieses Jahres eine Mieterhöhung erhalten hatten, in der die gute Wohnlage des Wiesbadener Mietspiegels zugrunde gelegt wurde, haben nun ein neues Mieterhöhungsverlangen erhalten, mit dem die versprochene Korrektur vorgenommen wurde (s. WK vom 16.08.2003). Nachdem das Landgericht Wiesbaden den überwiegenden Teil Klarenthals mit seiner Entscheidung vom 14.03.2003, Az.: LG Wiesbaden 3 S 101/02 in die mittlere Wohnlage des Mietspiegels eingruppiert hatte, hatte die MEAG angekündigt, ihre Mieterhöhungen zu überprüfen und ggf. zu korrigieren. Wie der Mieterschutzverein Wiesbaden und Umgebung e.V. mitteilt, hat die MEAG nun ihr Versprechen eingelöst und die Mieterhöhungen auf die mittlere Wohnlage reduziert. Für eine 71 m² große Wohnung reduziert sich damit die geforderte Mieterhöhung von ursprünglich 7,30 € auf 6,45 €, was immerhin für die Mieter dieser Wohnungen eine monatliche Ersparnis von rund 60,-- € ausmacht. „Das ist mal ein positives Vermieterverhalten, wie wir es uns häufiger wünschten“, erklärte der Geschäftsführer des Mieterschutzvereins, Jost Hemming.

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